Karate ist Selbstverteidigung!

Trainer des Shotokan Karate Stade e. V. haben sich im Bereich "Selbstverteidigung" qualifiziert

Die beiden Trainer, Friederike und Carsten Zeifang vom Shotokan Karate Stade e. V. haben sich erfolgreich zum SV-Lehrer des DKV (Deutscher Karate Verband) fortgebildet. Die Ausbildung ist die erste einer dreistufigen Lizensierungsstufe. Vom 26. - 29. April 2018 fand die Trainerweiterbildung in der Sportschule Hennef statt. Die Referenten Ulrike Maaß, Wolfgang Henkel und Willm Wöllgens brachten über vierzig, aus dem ganzen Bundesgebiet angereisten, Karateka die Vermittlung von Selbstverteidigungskenntnissen bei.

 

Das Lehrprogramm umfasste unter anderem die Themen Abwehr von Tritten, Faust- und Würgeangriffen, Stockangriffen und Umklammerungen. Weitere Inhalte waren der Bodenkampf und die Selbstbehauptung. Auch theoretische Aspekte, wie Täter-Opfer-Psychologie, rechtliche Aspekte und für Trainer ganz wichtig: die Berücksichtigung körperlicher Voraussetzungen waren Teil des Unterrichts.

 

Zum Abschluss durchliefen alle Teilnehmer einen "SV-Parcours" auf dem jeder bis über seine eigenen Grenzen geführt wurde.

2018 - das Jahr der Selbstverteidigung im Shotokan Karate Stade e. V.

Im Jahr 2018 ist das Motto unseres Vereins "Selbstverteidigung" . Auch wenn uns die offizielle Kriminalstatistik beruhigen soll, halten wir es für sicherer, uns selbst und andere auf unangenehme Realitäten vorzubereiten. So wie der DKV seine Trainer aus- und weiterbildet, lassen wir unsere Mitglieder ebenfalls an unserem Wissen teilhaben.

 

Als ausgebildete Gewaltschutztrainer versuchen wir selbstverständlich Konfrontationen durch Selbstbehauptungsstrategien zu vermeiden und Eskalationen zu verhindern. So bringen wir es unseren Schülern auch in erster Linie bei. Doch leider sind einige Aggressoren davon unbeeindruckt und greifen an. In diesem Fall beweist Karate, dass es sehr wohl Selbstverteidigung ist! Karatetechniken sind äußerst effektiv. Die Ausbildung eines Karateka ist lang und meistens mühevoll. Die erlernten Techniken funktionieren sofort. Aber um kämpfen zu können, braucht es auch Erfahrung! Die lernt man nicht in einem Crashkurs. Kontinuierliches Üben ist der Schlüssel zum Erfolg.

Einstiegskurs in die Selbstverteidigung - jetzt anmelden!

Den ersten Kennenlernkurs als Einführung in die Selbstverteidigung bietet der Shotokan Karate Stade e. V. nach den Sommerferien 2018 an. Der Kurs ist auf zwölf volljährige Teilnehmer begrenzt. Er umfasst insgesamt fünf Unterrichtsstunden. Es ist der erste Kurs dieser Art, den der Shotokan Karate Stade e. V. anbietet, deshalb ist er auch dieses Mal kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Der Kurs ist lediglich ein Einstieg in die Materie! Wer sich dauerhaft schützen will, sollte regelmäßig z. B. in einem Verein trainieren.

 

Wer sich anmelden möchte, sollte nicht zu lange warten... Anmeldung geht auch über das Kontaktformular.

Bilder von der Trainerweiterbildung zum SV-Lehrer in Hennef am 26. - 29.04.18

Ein Lehrgang im Bereich SV veranstaltet unser befreundeter Verein , der Shotokan Karate Dojo Bad Salzuflen e. V. in der Proitzer Mühle (Seminarhof im Wendland). Referent wird Sven Burkhard (SV-Ausbilder beim DKV) sein. Hier der Link zur Ausschreibung des internen Lehrgangs in der Proitzer Mühle: http://www.karate-salzuflen.de/nd/ue25-lehrgang-auf-der-proitzer-muehle-vom-22-24-juni/

Shotokan Karate in der Selbstverteidigung

Karate zu lernen ist ein langer Weg. Alles fängt leicht an. Aber wie auf einem langen Weg üblich, braucht man auch einen langen Atem und Geduld. Es kostet sehr wohl Mühe und Überwindung, regelmäßig und stetig zu üben. Viele glauben ein Schwarzgurt wäre das erreichte Ziel - Irrtum! Dort fängt es erst richtig an, Spaß zu machen...

 

Karatetechniken sind äußerst effektiv. Die Ausbildung eines Karateka ist lang und meistens mühevoll. Die meisten erlernten Techniken funktionieren sofort. Aber um kämpfen zu können, braucht es auch Erfahrung! Die lernt man nicht in einem Crashkurs. Kontinuierliches Üben ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Im Training erlernte Techniken oder wettkampfmäßig geübte Situationen sind aber nicht mit einer Selbstverteidigungssituation zu vergleichen. Das Training muss daher so realitätsnah wie möglich gestaltet sein. 

Ohne Übung funktioniert es nicht

Sich mit Karatetechniken zur Wehr setzen zu können, muss man erst einmal lernen. Es ist nicht so wichtig, viele außergewöhnliche Techniken zu lernen, sondern einige wenige dafür perfekt zu können. Im Laufe des Trainings entwickeln sich bei jedem gewisse "Lieblingstechniken".  Wenn man die dann sicher beherrscht und die Distanz zum Gegner hin bekommt ist man schon mal auf einem guten Weg. Eine Selbstverteidigungsituation sollte man regelmäßig realitätsnah nachstellen und die Anwendbarkeit der erlernten Techniken üben.