Dojo Regeln

Dojo-Kun, Shoto-Niju-Kun und Dojo Etikette im Shotokan Karate Stade e. V.

Pünktlichkeit, Respekt und Höflichkeit, wie sie im Wertetraining der Kinder gelehrt werden, sind für Erwachsene selbstverständlich, schließlich sind sie Vorbilder gegenüber den Kindern. Wenn in einem Dojo ein T-Shirt unter dem Gi erlaubt ist, dann muss es  weiß sein. Körperliche Sauberkeit wird auch erwartet: die Fuß- und Fingernägel sind kurz und sauber und es riecht weder der Gi noch der Karateka nach Schweiß. Das Fegen des Dojos vor Beginn des Trainings ist Aufgabe der Karateschüler und richtet sich traditionell nach der Graduierung...

Der Gründer des Karatestils Shotokan:

 

Gichin Funakoshi

Die drei wichtigsten Benimmregeln in einem  Shotokan Karate Dojo sind Dojo-Kun, Shoto-Niju-Kun und die Dojo Etikette

 

 

 

Die Dojokun sind fünf traditionelle Verhaltensleitsätze:

 

1. Vervollkommne Deinen Charakter.

2. Folge dem Ideal der Wahrheit.

3. Mühe Dich, Deinen Geist zu kultivieren.

4. Achte die Regeln der Etikette.

5. Hüte Dich vor ungestümem Übermut.

 

 

Die Shoto-Niju-Kun sind die zwanzig, vom Stilgründer, Gichin Funakoshi, aufgestellten Prinzipien, welche das Wesen des Shotokan erklären:

 

1.  Vergiss nie: Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.

2.   Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.

3.   Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.

4.   Erkenne dich selbst zuerst, dann den Anderen.

5.   Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.

6.   Lerne, deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann von Unnützem.

7.   Unheil entsteht durch Nachlässigkeit.

8.   Karate findet nicht nur im Dojo statt.

9.   Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben.

10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, das ist der Zauber der Kunst.

11. Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.

12. Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst.

13. Wandle dich, abhängig von deinem Gegner.

14. Der Kampf hängt von der Handhabung deiner Treffsicherheit ab.

15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.

16. Wenn man das Tor der Jugend verlässt, hat man viele Gegner.

17. Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Einsteiger, später gibt es den natürlichen
     Zustand.

18. Übe die Kata korrekt, der echte Kampf ist eine andere Angelegenheit.

19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit
      der richtigen Atmung.

20. Denke immer nach und versuche dich ständig am Neuen.

 

Die Dojo Etikette umfasst die wichtigsten Regeln für ein Miteinander im eigenen Dojo:

 

1.   Sei strebsam und engagiert.

2.   Bei Betreten und Verlassen des Dojo wird gegrüßt.

3.   Im Dojo werden möglichst keine Schuhe getragen.

4.   Der richtige Gruß zum passenden Zeitpunkt, im Stehen oder Knien.

5.   Der richtige Umgang miteinander (Geduld, Respekt, Wertschätzung, Rücksichtnahme).

6.   Die Kleidung soll gepflegt und ordentlich sein.

7.   Der eigene Körper soll sauber und gepflegt sein.

8.   Nicht ungefragt aus „der Reihe tanzen“ oder sich einfach dazu stellen (z. B. bei Verspätung).

9.   Das Dojo während des Trainings nur nach Rückfrage verlassen.

10. Während des Trainings wird nicht gesprochen, Fragen werden hinterher gestellt.

11. Essen ist im Dojo nicht erlaubt.

12. Schmuck und Uhren sind beim Training nicht erlaubt.

 13. Das üben, was der Trainer vorgegeben hat, nicht das was einem gefällt.


Ansprechpartner für Rückfragen über das Kontaktformular oder:

 

Carsten Zeifang

1. Vorsitzender und Trainer des

Shotokan Karate Stade e. V.

Tel.: 04141 69915

Mobil: 0178 2355412

E-Mail: carstenzeifang@gmail.com

Website: www.shotokan-karate-stade.de