Gewaltschutz und Prävention

Mehr Sicherheit durch Gewaltschutzübungen im Shotokan Karate Stade e. V.

Was ist Selbstbehauptung?

 

Selbstbehauptung ist die Fähigkeit, sich in grenzüberschreitenden Situationen der eigenen Grenzen und Rechte bewusst zu sein und diese deutlich machen zu können.

 

Selbstbehauptung (und Selbstverteidigung) beginnt im Kopf!

 

Wie erlerne ich Selbstbehauptung?

 

Durch physische und psychische Strategien.

 

Was bedeutet Prävention?

 

1. Vermittlung von Informationen

2. Erkennen möglicherweise gefährlicher Situationen und vermeiden dieser
    Gefahren

3. Vorbeugendes Verhalten und eine Veränderung von bisherigen

    Verhaltensmustern

 

Beschäftige dich mit Gewalt oder die Gewalt wird sich mit dir beschäftigen!

 

Was kann ich über Gewaltschutzübungen lernen?

 

1. Erkennen was Gewalt ist und wo sie beginnt.

2. Erkennen von Ursachen der Gewalt, z. B. bei Gewalt an Schulen

3. Unterscheidung zwischen einzelnen Gewaltformen

4. Bewusstmachung der Folgen von Gewalt

 

Welchen Einfluß haben Gewaltschutzübungen auf mich?

 

1. Steigerung von Selbstsicherheit (Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl,

    Selbstvertrauen)

2. Gefahrsensibilisierung/Wahrnehmungsfähigkeit

3. Wehrhaftigkeit! (Durch Erkennen, abgrenzen und überwinden)



Trainer B Lizenzen Gewaltschutz für Trainer des Shotokan Karate Stade e. V.

 

„Gewaltschutz“, was ist das eigentlich und gegen welche Gewalt will ich mich eigentlich wie schützen? Diese Fragen und die möglichen Lösungs- und Verhaltensstrategien waren Themen von zwei Lernmodulen, die die Teilnehmer sowohl in der Sportschule Frankfurt wie auch im Lernbereich des Kulturzentrums in Bad Buchau am Federsee sowohl theoretisch, hauptsächlich aber auch praktisch in interaktiven Szenarien eingehend übten. Unter den Teilnehmern waren auch Friederike und Carsten Zeifang vom Karate-Verein Shotokan Karate Stade e. V., die sich nun Gewaltschutztrainer mit einer anerkannten B-Lizenz des DOSB (Deutschen Olympischen Sport Bundes) nennen dürfen.

 

Unter der Leitung der beiden Gewaltprävention-Dozenten, des Kriminologen Rudi Heimann und dem Bundeslehrwart im Deutschen Karate Verband, Dr. Jürgen Fritzsche wurden die C-Trainer in insgesamt sechs Tagen auf ihre späteren Einsatzmöglichkeiten eingehend vorbereitet. Höhepunkt war die Simulation der Rettung einer in Not geratenen Person durch mehrere Passanten ohne den Einsatz von körperlicher Gewalt. Denn angewandter Gewaltschutz befindet sich im Bereich zwischen herkömmlicher, auch streitiger Kommunikation und einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Hauptaufgabe von Gewaltschutztrainern ist es, Menschen auf solche Situationen vorzubereiten und sie für Signale zu sensibilisieren, die eine solche Bedrohungslage erst gar nicht zustande kommen lassen. Dazu gehören unter anderem Körpersprache wie Gestik, Mimik und Sprache, bis hin zur Kleidung.

 

Wer kennt das nicht: Schüler streiten sich auf dem Schulhof und es kommt zum Einsatz körperlicher Gewalt, einem anderen Jugendlichen wird von mehreren anderen das Handy auf offener Straße entwendet, eine Frau wird im Parkhaus oder beim Spaziergang belästigt, ein Mitarbeiter wird von einem Kunden bedroht, weil dessen Anliegen oder Wunsch nicht erfüllt wurde. Wie verhält man sich nun als Betroffener oder als Beobachter? Nichts tun, aktiv helfen oder Hilfe herbeiholen?

 

Gewaltschutztrainer wie Friederike und Carsten Zeifang leiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, auf mögliche Gefahrensituationen gewaltfrei zu reagieren und dabei das Handeln in den eigenen Händen zu behalten. Oft ist es nämlich so, dass der Täter agiert und das Opfer ihm willenlos ausgeliefert ist. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hierbei, aktiv und mit äußerstem Nachdruck Hilfe von Passanten anzufordern („Sie mit der roten Jacke helfen sie mir bitte!“) und dabei deutlich auf die Notsituation hinzuweisen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch das Ansprechen der Passanten zum einen die Situation öffentlich wird und der Täter von seinem Opfer ablässt, zum anderen aber auch der Hilfereflex aktiviert wird.

 

 

Dennoch werden verantwortungsvolle Trainer immer darauf hinweisen, dass man mit der Teilnahme an solchen Seminaren oder Kursen keine hundertprozentige Sicherheit erhalten wird. Ein Restrisiko wird immer bleiben. Es gilt, dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Es zu minimieren und die eigene Handlungskompetenz zu erweitern, erlernt man bei den beiden Karate- und Gewaltschutztrainern Friederike und Carsten Zeifang im Shotokan Karate Stade. Näheres zu den Angeboten erfahren Sie unter www.shotokan-karate-stade.de oder Mobil: 0178 2355412.

Gewaltschutzseminar des DKV 2016 in Bad Buchau.

 

 

 

 

 

 

 

Von links: Friederike Zeifang, Dr. Jürgen Fritzsche, Rudi Heimann und Carsten Zeifang